Allgemeines

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Anerkennung und Rechtsverordnungen

Grundsätzlich sei angemerkt, dass sich alle Personen, und das auch ohne Anerkennung, in ihrer Nachbarschaft bei Menschen mit einem Hilfe- und Unterstützungsbedarf engagieren können und dürfen!

In den Bundesländern, in denen es aktuell möglich ist, sich als Nachbarschaftshelfer anerkennen zu lassen, gelten hierfür unterschiedliche Anerkennungsvoraussetzungen. Interessierte Personen müssen dabei die Voraussetzungen des Bundeslandes erfüllen, in dem die Nachbarschaftshilfe erbracht wird. Aktuell ermöglichen fünf Bundesländer eine Anerkennung im Rahmen der Nachbarschaftshilfe.

Die Voraussetzungen und das Verfahren zur Anerkennung der Nachbarschaftshilfe werden in den jeweiligen Rechtsverordnungen der Länder geregelt. In den folgenden Ländern ist eine Anerkennung im Rahmen der Nachbarschaftshilfe möglich. Klicken Sie auf einen der folgenden Links, um zu der jeweiligen Rechtsverordnung zu gelangen.

  • Die Betreuung muss grundsätzlich ehrenamtlich sein. Die Unentgeltlichkeit der Unterstützung steht im Vordergrund, wobei grundsätzlich auch eine (pauschal bemessene) Aufwandsentschädigung gezahlt werden kann.
  • Es muss mindestens eine Qualifizierung im Umfang eines Pflegekurses nach § 45 SGB XI vorliegen.
  • Man darf mit dem betreuten Pflegebedürftigen nicht bis zum 2. Grad verwandt oder verschwägert sein und nicht im gleichen Haushalt leben.

Anmerkung: Es wird kein unmittelbares Nachbarschaftsverhältnis vorausgesetzt.

  • Die Erbringung der ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe muss durch eine volljährige Einzelperson erfolgen.
  • Es muss eine Qualifizierung mindestens im Umfang von 20 Stunden zu je 45 Minuten oder eine vergleichbare Qualifizierung vorliegen. Anmerkung: Nachbarschaftshilfen, die sich über Pflegekurs oder Schulung qualifiziert haben, müssen innerhalb von drei Jahren eine Fortbildung von mindestens 8 Stunden vor Ablauf der Frist (unaufgefordert) nachweisen.
  • Man darf mit dem zu betreuenden Pflegebedürftigen nicht bis zum 2. Grad verwandt oder verschwägert sein und nicht mit der zu betreuenden Person in einer häuslichen Gemeinschaft leben. Hiervon ausgenommen sind häusliche Gemeinschaften, die auf Projekten wie „Wohnen für Hilfe“ basieren.
  • Die Nachbarschaftshilfe darf nicht als Pflegeperson im Sinne des §19 des SGB XI bei der zu betreuenden Person tätig sein.
  • Die Nachbarschaftshilfe sollte innerhalb eines angemessenen Umkreises um den Wohnort des Pflegebedürftigen erbracht werden.

Anmerkung: Während in ländlichen Flächenkreisen, in denen auf Grund der Weitläufigkeit, ein Umkreis von 40 bis 50 km noch als Nachbarschaft gewertet werden kann, ist in Städten ein angemessener Umkreis durch „Fußläufigkeit“ gekennzeichnet.

  • Es dürfen nicht mehr als 3 pflegebedürftige Personen je Kalendermonat betreut werden.
  • Für die Nachbarschaftshilfe darf nur eine Aufwandsentschädigung verlangt werden. In einer Empfehlung werden 5 bis 8 Euro grundsätzlich als zulässig betrachtet. An- und Abreisekosten sowie Fahrtzeiten sind von der Erstattung ausgenommen.
  • Zusätzlich muss ein ausreichender Versicherungsschutz für Schäden, die im Rahmen der Nachbarschaftshilfe verursacht werden, vorliegen.

Anmerkung: Bei der Versorgung von behinderten Kindern ist deren besonderen Belangen auseichend Rechnung zu tragen.

  • Nachbarschaftshilfen sind volljährig und in der Hansestadt Hamburg gemeldet sowie wohnhaft.
  • Die Nachbarschaftshilfen sind mit dem jeweiligen Pflegebedürftigen nicht bis zum 2. Grad verwandt oder verschwägert.
  • Es dürfen nicht mehr als 2 pflegebedürftige Personen betreut werden.
  • Die (pauschale) Aufwandsentschädigung der Nachbarschaftshilfen darf nicht mehr als 5 Euro je Stunde betragen.
  • Es werden insgesamt höchstens 2.400 Euro Aufwandsentschädigungen im Kalenderjahr durch Nachbarschaftshilfen entgegengenommen.
  • Es muss mindestens ein von den Pflegekassen für die Nachbarschaftshilfe anerkannter Kurs absolviert werden.
  • Als Nachbarschaftshelferin bzw. Nachbarschaftshelfer muss man volljährig sein und man darf mit dem betreuten Pflegebedürftigen nicht bis zum 2. Grad verwandt oder verschwägert sein und nicht im gleichen Haushalt leben.
  • Außerdem darf man nicht als Pflegeperson im Sinne des § 19 des SGB XI bei der zu betreuenden Person tätig sein.
  • Es dürfen maximal 40 Stunden pro Kalendermonat Betreuung und Entlastung angeboten werden.
  • Die „Aufwandsentschädigung“ darf nicht mehr als 10 Euro pro Stunde betragen.
  • Ferner muss sich die Nachbarschaftshelferin bzw. der Nachbarschaftshelfer angemessen gegen Schäden absichern (Versicherung).
  • In regelmäßigen Abständen (mindestens alle 3 Jahre) muss durch die Teilnahme an einem anerkannten Kurs oder im Rahmen einer von den Pflegekassen anerkannten Tätigkeit das Wissen und die Kenntnisse aufgefrischt und den Pflegekassen unaufgefordert nachgewiesen werden.

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