Das Projekt

Im Fokus des Projektes steht die Unterstützung und Stärkung der häuslichen Versorgung durch Nachbarschaftshilfe. Ein funktionierendes soziales Netzwerk, als Ergänzung zu professionellen Versorgungsstrukturen, setzt begleitende Strukturen voraus. Diese Begleitung und Unterstützung wird durch sogenannte Servicepunkte aktuell erprobt. Eventuell vorhandene Barrieren sollen so abgebaut bzw. verringert werden, damit sich das nicht mehr selbstverständlich existierende nachbarschaftliche Netz entfalten kann. Die Stärkung der häuslichen Versorgung, verringert letztlich den Zwang sein zuhause verlassen zu müssen und ermöglicht es seinen Alltag so lange wie möglich, selbstbestimmt und selbständig zu gestalten.

Der Projektverlauf ist auf Grund der unterschiedlichen Rahmenbedinungen in den teilnehmenden Bundesländern grundsätzlich unterschiedlich. Die Projektmeilensteine unterscheiden sich jedoch nicht und umfassen den einleitenden Infotag, den Aufbaus der Servicepunkte im Rahmen der Qualifizierung (Workshop + Online-Phase), dem Erfahrungsaustausch im Zuge der Werkstätten und dem länderübergreifenden Netzwerktag.

Das KDA kooperiert im Projektzeitraum mit 6 Bundesländern, in denen es möglich ist, sich als Einzelperson anerkennen zu lassen. Dies sind Schleswig-Holstein, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, das Saarland und Mecklenburg-Vorpommern.

Zur Methode

Für die teilnehmenden Organisationen bietet das KDA ein Schulungsprogramm im blended learning-Verfahren an. Dieses besteht aus einem eintägigen regionalen Workshop und einer anschließenden achtwöchigen Online-Phase. Es werden Grundlagen zur Gewinnung, Information, Beratung, Vermittlung und Begleitung von potenziellen Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfern vermittelt sowie ein gemeinsames Verständnis des Angebotsspektrums erarbeitet und Werkzeuge für den späteren Arbeitsalltag vorgestellt.

Das KDA ist durchgängig für Anfragen der beteiligten Organisationen persönlich, telefonisch und online erreichbar. Es bietet generelle Hilfestellungen und unterstützt bei aufkommenden Problemen den Lösungsprozess. Im Bedarfsfall und nach Absprache werden ebenfalls gezielte Beratungen und Besuche vor Ort durchgeführt.

Zur Finanzierung

Am Projekt beteiligte Einrichtungen können eine Anschubfinanzierung in Höhe von einmalig und maximal 6.400,00 € beantragen. Hierfür muss ein Eigenanteil von 10 % eingebracht werden. Dies entspricht bei 6.400€ einem Eigenanteil in Höhe von 711,11€. Eine Teilnahme an dem Projekt ist selbstverständlich auch ohne die Beantragung einer Finanzierungshilfe möglich!

  • Grundlage für die Inanspruchnahme der Anschubfinanzierung ist eine ausgefüllte Absichtserklärung sowie eine aktive Projektbeteiligung.
  • Kosten können ab dem Zeitpunkt ab dem 01.09.18 bis zum 31.12.2019 angerechnet werden.
  • Zuwendungsfähige Ausgaben sind Personal- und Sachkosten.
  • Neuanschaffungen, welche die Infrastruktur betreffen, sind von einer Zuwendung ausgeschlossen.
  • Die Erstattung der Reisekosten unterliegt den Bestimmungen des Bundesreisekostengesetz (BRKG).
  • Für Werbemittel stellt das KDA Ihnen Vorlagen für Flyer, ein Roll-up, Visitenkarten o.ä. zur Verfügung, welche von ihrer Seite lediglich individualisiert werden müssen.
  • Für Ausgaben ab 100,00 € holen Sie bitte 3 Angebote ein, bevor Sie einen Auftrag erteilen.

Beantragung:

Vor entstandenen Kosten

  • Der Mittelabruf kann bis zu 6 Wochen vor Ausgabe bei uns eingereicht werden.
  • Der Verwendungsnachweis muss in diesem Fall innerhalb von 6 Wochen nachgereicht werden.
  • OHNE Rechnungen/Belege, da diese ggf. für eine spätere Tiefenprüfung Ihrerseits aufbewahrt werden müssen.

Nach entstanden Kosten

  • Nachdem Kosten im Rahmen ihrer Aufbautätigkeiten entstanden sind, die über die Anschubfinanzierung abgerechnet werden können, können Sie auch direkt den Mittelabruf gemeinsam mit dem Verwendungsnachweis bei uns einreichen.