Volljährigkeit

Die Erbringung von ehrenamtlicher Nachbarschaftshilfe kann ausschließlich von volljährigen Einzelperson erfolgen (§ 5 Abs. 2 Nr. 1). Zu der Verordnung

Qualifizierung

Es wird entweder eine abgeschlossene Berufsqualifikation (u.a. Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Psychologinnen und Psychologen oder Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter sowie Fachkräfte mit vergleichbaren Abschlüssen; § 5 Abs. 2 Nr. 5) oder eine Schulung mit insgesamt mindestens 20 Stunden zu je 45 Minuten benötigt (§ 5 Abs. 2 Nr. 5). Die Schulung muss spätestens sechs Monate nach Aufnahme der Betreuungs- oder Entlastungstätigkeit abgeschlossen werden. Zu der Verordnung

Fortbildung

Nachzuweisen ist eine Fortbildung mit mindestens 8 Stunden zu je 45 Minuten im Abstand von 3 Jahren (§ 5 Abs. 2 Nr. 5 und § 16 Abs. 4). Zu der Verordnung

Verwandtschaft

Eine Verwandtschaft oder Schwägerschaft der ehrenamtlichen Nachbarschaftshelferin oder des Nachbarschaftshelfers mit der zu betreuenden oder zu entlastenden Person bis zum zweiten Grad muss ausgeschlossen werden können (§ 5 Abs. 2 Nr. 3). Zu der Verordnung

Maximale Anzahl betreuter Personen

Die Betreuung von maximal drei pflegebedürftigen Personen je Kalendermonat durch die ehrenamtliche Nachbarschaftshelferin oder den Nachbarschaftshelfer ist zulässig (§ 5 Abs. 2 Nr. 6). Zu der Verordnung

Häusliche Gemeinschaft

Die ehrenamtliche Nachbarschaftshelferin oder der Nachbarschaftshelfer darf nicht in einer häuslichen Gemeinschaft mit der zu betreuenden oder zu entlastenden Person leben (§ 5 Abs. 2 Nr. 2). Hiervon ausgenommen sind häusliche Gemeinschaften, die auf Projekten wie „Wohnen für Hilfe“ basieren. Zu der Verordnung

Angemessener Umkreis

Die Angebote der ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe liegen innerhalb eines angemessenen Umkreises um den Wohnort des Pflegebedürftigen (§ 5 Abs. 2 Nr. 7). Zu der Verordnung

Aufwandsentschädigung/Vergütung

Für die erbrachten Leistungen darf lediglich eine Aufwandsentschädigung (5€ bis 8€ pro Betreuungs- und Entlastungsstunde, exklusive An-, Abreisekosten und Fahrtzeit) verlangt werden (§ 5 Abs. 2 Nr. 8). Zu der Verordnung

Versicherungsschutz

Ein angemessener Versicherungsschutz für Schäden, die die leistungserbringenden Personen im Rahmen ihrer Betreuungs- bzw. Entlastungstätigkeiten verursachen oder erleiden ist notwendig (§ 5 Abs. 2 Nr. 9). Zu der Verordnung

Anerkennende Stelle

Die Anerkennung der ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe erfolgt durch die zuständige Pflegekasse des Pflegebedürftigen (§ 16 Abs. 4). Zu der Verordnung

Antragsstellung

Die Antragsstellung erfolgt in schriftlicher Form bei der Pflegekasse des Pflegebedürftigen. Zu der Verordnung

Sonstiges

Die ehrenamtliche Nachbarschaftshelferin oder der Nachbarschaftshelfer darf nicht gleichzeitig als Pflegeperson im Sinne des § 19 SGB XI bei der zu betreuenden bzw. zu entlastenden Person auftreten. Zu der Verordnung

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